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Parkett – Oberflächenbehandlung

Die Oberflächenbehandlung von Parkett und Holzböden richtet sich zum Einen nach dem ästhetischen Empfinden der Nutzer und zum Anderen nach der Beanspruchung der Böden.

 

Versiegeln
Durch die Versiegelung wird das Holzes vor Schmutz und oberflächlichen Beschädigungen geschützt. Sie besteht aus einem lösungsmittelfreien Lack, der in der Regel in mehreren Schichten aufgetragen wird. Für den gesamten Bearbeitungszeitraum müssen nicht nur die jeweiligen Trockenzeiten berücksichtigt werden, sondern auch die Zeitspanne von 10 bis 14 Tagen zum Aushärten ist mit einzuplanen.

 

Ölen
Sollte auf eine Versiegelung der Parkettoberfläche verzichtet werden, dann lässt sich auf das offenporige Holz auch eine imprägnierende Öl-Wachs-Schicht auftragen. Im Gegensatz zu einem versiegelten Boden können bei einem geölter Boden kleinere Schäden relativ einfach behoben werden. Dazu werden die Schadstellen abgeschliffen und mit Wachs oder Öl nachbehandelt.

Allerdings sind unversiegelte Böden empfindlicher und pflegeintensiver, da der Schmutz leichter in das Holz eindringen kann. Besonders bei helle Böden wirkt sich dies optisch negativ aus, die deswegen regelmäßig zu wachsen und zu ölen sind.

Jedoch lässt sich jede Oberflächenbehandlung auch umwandeln. Denn bei einer Parkettrenovierung können versiegelte Böden problemlos nach dem Abschleifen geölt oder geölte Böden versiegelt werden.

 

Parkett Adler